Sonntag, 19. September 2010

Wochenrückblick

...mit vielen Bildern und wenig Text...


Die ersten Kürbisse aus dem Garten geholt und zur ersten...



Kürbis-Curry Suppe dieses Jahres verarbeitet (die zweite gab es dann am Ende der Woche beim Spinntreffen).



Der Tochter ein neues Backbuch gekauft... sie hat das Cynthia Barcomi Buch, das ich vor einem Jahr gekauft habe rauf und runter gebacken, da musste etwas neues her. Es wurde auch gleich ausprobiert, und so habe ich...


...sehr bunte Cupcakes gegessen.




Immer mal wieder an Citron weitergestrickt und festgestellt, dass das Tuch zu klein wird, wenn ich es beende, wie in der Anleitung beschrieben...



...also werden noch einige Reihen zusätzlich gestrickt, mal sehen wie lange es dauert, bis ich fertig bin.


Sehr bunte, glänzende Angelina Fasern ausgepackt...


...und zu "Bling-Bling Batts" verarbeitet.



Nachschub gefärbt...


...und noch mehr Batts gekardet...




...damit ich für das Spinntreffen am Freitag gerüstet bin...





Schön wars, ich freu mich schon aufs nächste Mal... Danke Rita fürs organisieren...



Am Samstag interessant gekleidete Männer beobachtet, denn hier wurde die Feuerwehrhanddruckspritzenmeisterschaft (!) durchgeführt... ich wusste bis vor kurzem gar nicht, dass es sowas überhaupt gibt.



Einige schafften es wohl nicht mehr, die Feuerwehr- Klamotten anzuziehen und kamen direkt in Nachthemd und Schlafmütze.




Hier wurde noch schnell Wasser nachgefüllt, um dann zum Gaudi des Publikums, den Cabrio Fahrer nasszuspritzen.


Bis bald!

Sonntag, 29. August 2010

Genäht

habe ich gestern, weil mich das Chaos in meinen Nadel(plastik)tüten genervt hat. Die Bambusnadeln habe ich versucht mit Gummibändern zusammenhalten, aber irgendwie flogen die einzelnen Stärken doch immer durcheinander. Das hat nun ein Ende, denn ich fand die Ebenholz Nadelspiele einfach zu schade, um sie in eine Tüte zu stopfen. Ich habe mir vor kurzem zwei Nadelspiele (2,5 und 2,75, 15cm ) in Ebenholz gegönnt und da musste ein würdiges Behältnis her.


Ich habe aus Stoffresten, die ich von meiner Oma geerbt habe, zwei Nadelmäppchen (?) genäht. Eines für die 20cm und eines für die 15cm langen Nadeln. Die blauen Stoffe sind wohl alles Reststücke alter Bettwäsche und da das ein bisschen dünn und labberig geworden wäre, habe ich auf der Innenseite einen Flannelstoff verwendet.


Aus dem rosafarbenen Flanellstoff hat sich meine Oma wohl mal ein Nachthemd genäht, zumindest lässt die Form der Stoffreste darauf schliessen.



Nun herrscht Ordnung und ich bin mit dem Ergebnis zufrieden... kein Wunder, denn das war ein schnelles und einfaches Projekt.

Bis bald!

Donnerstag, 26. August 2010

Ferienrückblick

Nun ist die erste Schulwoche nach den Sommerferien schon fast rum und so langsam finden wir in den Alltag zurück. Den ersten Elternabend habe ich bereits hinter mir, die nächsten lassen nicht lange auf sich warten. Die Ferien verbrachten wir zum grössten Teil zu Hause und Besuchten für ein paar Tage meine Tante in der Nähe von Lörrach. Ein bisschen gestrickt habe ich auch und es ist sogar etwas fertig geworden. Handstulpen für mich aus Donegal Lambswool von Rowan. Ich habe nach der Celty Anleitung (Ravelry) gestrickt und 32,7 Gramm verbraucht. Das war so richtig Wolle nach meinem Geschmack, beim stricken etwas kratzig, nach dem waschen jedoch richtig aufgeflufft und viel weicher, aber immer noch mit etwas "griff". Was ich ein bisschen schade finde, ist die Tatsache, dass die Zöpfe an beiden Stulpen in die gleiche Richtung laufen (ich hoffe, ihr versteht, wie ich das meine und ja, ich kann manchmal etwas pingelig sein :) ). Ich fände es schöner, wenn sie gegengleich laufen würden. Leider ist mir das erst aufgefallen, als ich den zweiten Stulpen auch fertiggestrickt hatte. Falls ich nochmal welche nach dem gleichen Muster arbeite, werde ich das ändern.





Ich besuchte mit den Kindern Colmar und wir hatten echt Glück mit dem Wetter. Das Städtchen ist sehr hübsch und die Kanäle geben dem ganzen ein ganz eigenes Flair.





Viele kleine verwinkelte Gässchen...



...die üblichen Postkarten und Souvenirs...


...viel Geranien und Kopfsteinpflaster...




...nette Durchgänge und die Frage, ob es wohl die Anwohner nicht manchmal tierisch nervt, wenn ganze Gruppen von Touristen ständig an ihren Fenstern vorbeiziehen.



Ein paar Tage später das Kontrastprogramm. Modernste Architektur im Vitra Design Haus in Weil am Rhein. Das Vitra Haus ist eigentlich die Ausstellungsfläche für die Vitra Home Collection und kann kostenlos besichtigt werden. Man kann einige Videos sehen, z.b. wie die Papierlampen in Japan hergestellt werden und einiges über die Designer lesen. Wir fanden es toll und auch den Kindern hat es gefallen. Man fährt mit dem Lift ins oberste Gebäude, kann dann jede Etage besuchen und landet zum Schluss wieder ganz unten wo ein Restaurant und der Museum Shop zu finden sind.





Hier das Architekturmodell, da sieht man die aufeinandergestapelten Häuser viel besser, als auf meinen Fotos.

Man kann fast alle Möbel ausprobieren und anfassen.

Hier zwei interessante Teppiche.




Diese Holzfiguren fand ich auch ganz toll.





Ganz oben ist die Aussicht spektakulär, hier der Blick in die Rebberge. Dreht man sich zur anderen Seite, sieht man die Häuser von Weil am Rhein.



Hier ganz nah an der Scheibe nach draussen Fotografiert.


Dieses Paar fand ich auch sehr nett und wenn man näher rangeht, sieht man,


dass der Teppich aus lauter Filzkugeln besteht.



Hier eine Wandkunst...



...und ein Raum weiter eine Lichtkunst. Die fand ich genial, denn aus der Nähe sieht man,


dass das lauter Papiergebilde sind. Wie Leuchtwolken sah das aus.


Dieser Sessel dürfte vielen bekannt vorkommen (Eames)...


...und die Polsterung dieser Design Sessel auch.


Toll, nicht?

Im Museums Shop dann die Überraschung: Stricksachen, sogar noch in der Schweiz hergestellt, genauer im Emmental und von Hand gestrickt. Die Story hinter diesen Produkten, kann man auf der Hohgant Seite lesen.






Die Teile waren sehr schön gestrickt, perfekt verarbeitet und in verschiedenen Farben erhältlich. Da staunt man, nicht?


Draussen im Freigehege dann eine ganze Elefantenherde mit dem netten Hinweis auf der Tafel: Bitte nicht füttern!

Nun hoffe ich, wenn sich der Alltag eingespielt hat auch wieder etwas mehr Zeit zum Handarbeiten zu haben.
Bis bald!